Lektion 2 Morgenroutine

  1. Stehe zu “Deiner Zeit” auf

Laut einer wissenschaftlichen Studie der American Psychological Association aus dem Jahr 2012 berichteten Teilnehmer*innen, die sich selbst als “Morgenmenschen” identifizierten, dass sie sich “glücklicher und gesünder fühlen als Nachteulen.” Eine Hypothese aus der Forschung ist jedoch, dass der typische 9-5-Arbeitstag darauf ausgerichtet ist, diejenigen zu begünstigen, die früher am Tag am besten funktionieren. Auch ist es erwiesen, dass viele Menschen, die früher aufwachen, oft produktiver seien.

 

  1. Eliminiere Entscheidungsfindungsaufgaben am Morgen

Manchmal erreicht man einen produktiven Morgen durch einen Vorsprung durch den vorherigen Abend. Mache es Dir zur Gewohnheit! Viele Produktivitätsexperten und erfolgreiche Menschen verbringen ihre Abende damit, sich auf den nächsten Tag vorzubereiten, weil das ihren Morgen frei macht, um früh mit der wichtigen Arbeit (und dem Frühstück) zu beginnen.

 

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  1. Erstelle eine Morgenroutine, um Dich geistig zu fokussieren

Obwohl es nicht die eine einzige Morgenroutine gibt, die für jede*n gut funktioniert, gibt es einige Schlüsselelemente, die eine Morgenroutine besonders effektiv machen. Wenn Du die Morgenroutinen von Produktivitätsexpert*innen analysierst, wirst Du ein paar Gemeinsamkeiten finden. Sie enthalten fast alle ein Element der Konzentration auf große Ziele, Dankbarkeit und die Planung der Zeit für den Tag.

Produktivitäts-Coach Zack Sextons Morgenroutine sieht so aus:

  • Wasser (20oz. oft mit Zitrone)
  • Kuscheln (mit Verlobter Nikida)
  • Kaffee
  • Meditation
  • Etwas Inspirierendes lesen (oft in der Sauna)
  • Duschen
  • In den Kalender schauen
  • Ersten Tagebucheintrag in Evernote beginnen (mit Aufforderungen, etwas zu lernen, dankbar zu sein und sich auf den Tag zu konzentrieren)
  1. Bewegung

Wenn Du Dich gut fühlst, fällt es Dir umso leichter, den Wecker zu hören. Vielleicht bist Du von der Idee eines morgendlichen Workouts nicht begeistert. Vielleicht ist es schon schwer genug, einfach aus dem Bett aufzustehen, geschweige denn, ins Fitnessstudio zu gehen. Aber Du musst auch nicht unbedingt Gewichte heben oder joggen gehen. Sich einfach nur leicht zu bewegen, wird Dein Blut in Bewegung bringen und Dir helfen, den Tag zu beginnen.

  1. “Eat the Frog” (übersetzt: “Iss‘ den Frosch“)

 Nachdem Du Deine persönliche Morgenroutine organisiert hast, ist es an der Zeit, Maßnahmen für einen produktiven Tag zu ergreifen. Brian Tracy, Autor von “Eat the Frog”, stützt seine Morgenphilosophie auf ein Zitat von Mark Twain: “If the first thing you do each morning is to eat a live frog, you can go through the day with the satisfaction of knowing that that is probably the worst thing that is going to happen to you all day long” (übersetzt: „Wenn das erste, was du jeden Morgen tust,  das Essen eines lebendigen Frosches wäre, könntest Du mit der Genugtuung durch den Tag gehen, dass das wahrscheinlich das Schlimmste ist, was Dir an diesem Tag passieren würde“).

Der sogenannte “Frosch”, von dem er spricht, ist Deine wichtigste Aufgabe oder Arbeit – diejenige, vor der Du Dich am meisten fürchtest, weil sie so groß und wichtig ist. Wenn Du Dir die Gewohnheit aneignest, Deine größte Aufgabe zuerst zu erledigen, kann Dir das einen enormen Leistungsschub geben.2

Unterstützendes Video zur Morgenroutine

AUF DIESES VIDEO WURDE FREI ÜBER YOUTUBE ZUGEGRIFFEN UND WENDET DIE FAIR-USE-GESETZE AN, OHNE DIE ABSICHT, URHEBERRECHTE ZU VERLETZEN. WENN SIE DER MEINUNG SIND, DASS URHEBERRECHTE VERLETZT WURDEN, KONTAKTIEREN SIE UNS BITTE, UM DIE ANGELEGENHEIT AUF EINE WEISE DER WIEDERHERSTELLUNG VON GERECHTIGKEIT ZU LÖSEN.